![]() |
![]() |
![]() |
Weltpremiere auf dem 79. Genfer Autosalon vom 5. bis 15. März 2009
Schweizer Querdenker Frank M. Rinderknecht baut Fiat 500 mit zwei Energie-Levels
„E2“ - auf Knopfdruck 60 oder 160 PS
Was ist das? Es ist eine Knutschkugel - rund, knuffig, klein, hat Augen zum
Verlieben, ein sexy Heck - und bei Bedarf mal 60 und mal 160 PS. Es ist
Rinspeed’s Antwort auf die sich schnell veränderten Anforderungen des Marktes
und den sozial-politischen Wahrnehmensänderungen über die Tuning-Branche.
Rinspeed-Boss Frank M. Rinderknecht bringt es auf den Punkt: „Ebenso wie die
Automobilindustrie sich auf eine neue Zeit einstellen muss, sollten auch die
Veredler nach neuen Wegen suchen.“ Denn der Schweizer Auto-Visionär, der selbst
der Tuning-Branche entstammt, sieht zumindest in den westlichen Ländern ein
Umdenken bei den Menschen: „Der intelligente Umgang mit unseren Ressourcen, vor
allem unserer fossilen Energien, ist gefordert".
Auf den Namen „E2“ hört Rinspeed’s Kreation auf Basis des modernen
Fiat 500 in der Abarth-Version. E2 deshalb, weil der kleine flinke
Italiener mit zwei verschiedenen Energie-Levels ausgestattet ist: Bewegt man
sich in der Stadt, reicht die 60-PS-„Commuting“-Stufe, um energiesparend bei
einem Verbrauch von
rund vier Litern pro 100 Kilometer im Verkehr
mitzuschwimmen. Ist man aber auf der Landstraße oder der Autobahn unterwegs und
will schnell und sicher überholen und Fahrspaß genießen, hilft die „Highway“-Einstellung.
Sie mobilisiert muntere 160 Pferdestärken und macht aus dem kleinen Italo-Floh
eine wahre Hornisse, die sich dabei um die sieben Liter über die
100-Kilometer-Distanz genehmigt. Gesteuert wird das Energie-Management des „E2“
per kleinem Knopf im Cockpit. Über ihn greift der Fahrer bei Bedarf in die
elektronische Motorsteuerung ein.
Rinderknecht glaubt, mit seiner neuartigen Interpretation von Tuning auf dem
richtigen Weg zu sein, und will mit dem E2 - ebenso wie mit dem
serienferneren Concept Car iChange - einen Impuls in Richtung Autoindustrie und -veredler geben, ausgetretene Wege zu verlassen und mit Kreativität nach neuen
zu suchen: „Ich persönlich halte nicht viel von so genanntem Öko-Tuning, denn viele
Autofahrer wollen einen gewissen Fahrspaß nicht missen und sich nicht in einer
rollenden Verzichtserklärung fortbewegen. Aber die Zahl derer wird schnell
wachsen, die aus Umweltgründen verantwortungsvoll mit unseren Energievorräten
umgehen wollen.“